Eine Hummelgarnele sitzt auf einem Ast. Quelle: Garnelio.de

Die Hummelgarnele, auch als Zwergzebragarnele bekannt, ist eine Süßwassergarnelenart, die ursprünglich aus Südchina stammt. Mittlerweile ist sie aber auch zu einem weltweit beliebten Aquarientier geworden.

Klein und robust

Hummelgarnelen gehören zu den kleinsten gängigen Garnelenarten in Aquarien: Die meisten Exemplare werden gerade einmal 2,5 Zentimeter groß. Nur in Ausnahmefällen erreichen einige Weibchen Längen von bis zu 3 Zentimetern.

Dies bedeutet aber nicht, dass man sich Sorgen um die kleinen Tiere machen müsste, denn sie sind sehr robust und lassen sich eigentlich ohne Probleme in etwas wärmeren Aquarien (die Wassertemperatur sollte mindestens 22 Grad betragen) halten. Beim Wasser sollte allerdings darauf geachtet werden, dass es kein Kupfer oder andere Metalle enthält. Denn wie viele andere Garnelenarten kann auch die Hummelgarnele sehr empfindlich darauf reagieren.

Hummelgarnelen sind genügsame Allesfresser, die in Gruppen von mindestens 10 Tieren gehalten werden sollten. Sie kommen gut mit anderen Garnelenarten aus, können sich aber das Becken auch problemlos mit kleineren friedfertigen Fischen teilen. Sie brauchen lediglich ein paar Möglichkeiten, sich zu verstecken, z.B. Moos, Pflanzen oder Höhlen. Auf ihrem Speiseplan steht nicht nur Trockenfutter, man kann den Garnelen auch gekochtes Gemüse, Algen, Moos oder Herbstlaub vorsetzen.

Hummelgarnelen im Überblick:

  • Größe
  • benötigte Wassertemperatur
  • Wasserhärte
  • pH Wert
  • bis zu 2,5 Zentimeter
  • 22 bis 28 Grad
  • 4 bis 20 dgH
  • 6 bis 8

Auch für Anfänger einfach zu züchten

Äußerlich haben Hummelgarnelen normalerweise eine bräunlich-transparente Grundfarbe und 3 bis 4 schwarze Querstreifen. Diesem Farbkleid, das einer Hummel oder einem Zebra ähnelt, verdanken die Tiere ihre Namen. Am weitesten verbreitet sind immer noch einfarbige Tiere, es gibt aber auch mehrfarbige Zuchtformen, die beispielsweise eine silberne oder weiße Grundfarbe und rötliche bis orangene Querstreifen aufweisen.

Auch Anfänger können dabei vergleichsweise einfach Zuchterfolge vorweisen. Denn gewöhnlicherweise bekommen Hummelgarnelen-Weibchen alle 2 bis 3 Monate Nachwuchs. Ein trächtiges Weibchen kann man oft daran erkennen, dass der ansonsten transparente untere Teil des Körpers aufgrund der Eier weiß wirkt. Pro Wurf schlüpfen etwa 30 Jungtiere, von denen normalerweise nicht alle das Erwachsenenalter erreichen. Da Hummelgarnelen aber auch gegenüber ihrem Nachwuchs sehr friedlich sind, ist es sehr wahrscheinlich, dass sich die Population im Aquarium schnell vermehrt. Junge Hummelgarnelen haben eine vergleichsweise kräftige schwarz-weiße Farbgebung, die im Alter nach und nach verblasst.

Die kleinen und robusten Hummelgarnelen können also einfach gehalten werden. Zudem laden besonders mehrfarbige Formen zum einfachen Züchten ein.