Binnen kürzester Zeit hat sich die Red Sakura Garnele zu einem sehr beliebten Aquarienbewohner entwickelt. Dies ist auch kein Wunder, denn die ursprünglich aus Japan stammende Zuchtgarnele überzeugt durch ihre einfache Haltung und ein prachtvolles Aussehen.

Aquarium Garnele Sakura
Eine Red Sakura Garnele

Prächtige Farben, einfache Haltung

Das Wort “Sakura” kommt aus dem Japanischen und bedeutet auf Deutsch “Kirschblüte”. Dies ist ein Hinweis auf das Aussehen der Süßwassergarnelenart, denn viele Sakuras sind so rot wie eine Kirsche. Die Herkunft der Tiere ist dabei noch nicht genau geklärt, viele gehen davon aus, dass es sich um eine ganz besondere Zuchtform der Red Fire Garnelen handelt.

Dafür spricht, dass die Red Sakura Garnele ähnlich einfach gehalten werden kann wie Red Fires. In manchen Aspekten zeigt sich die japanische Garnele sogar noch etwas robuster, so fühlt sie sich beispielsweise bei Wassertemperaturen zwischen 16 und 30 Grad wohl, was bedeutet, dass man sie bei allen gängigen Zimmertemperaturen halten kann, ohne das Becken heizen zu müssen.

Wie Red Fire Garnelen reagiert allerdings auch die Sakura Garnele sehr empfindlich auf Kupfer: Bereits kleine Mengen können für sie tödlich sein. Deshalb sollte bei der Wasserzufuhr, aber auch bei der Medikamentenverabreichung für andere Tiere, darauf geachtet werden, dass kein Kupfer ins Aquarium kommt.

Red Sakura Garnelen im Überblick:

  • Größe
  • benötigte Wassertemperatur
  • Wasserhärte
  • pH Wert
  • bis zu 2,5 Zentimeter
  • 16 bis 30 Grad
  • 3 bis 25 dgH
  • 6 bis 8

Friedliche und nützliche Allesfresser

Obwohl die Red Sakura Garnele sehr auffällige Aquarienbewohner sind (Weibchen sind dabei meist etwas prachtvoller und größer als Männchen), sind sie gleichzeitig auch friedlich und genügsam.

Sie sind Allesfresser, die besonders Algen lieben (welche auch zu ihrem roten Farbkleid beitragen) und verstecken sich manchmal gerne in Höhlen oder zwischen Pflanzen. Dabei kommen sie gut miteinander aus, Konkurrenzkämpfe oder Nachstellen von Jungtieren sind eigentlich nicht bekannt.

Auch mit friedlichen und vergleichsweisen kleinen Fischen haben Sakura Garnelen keine Probleme, sie sind weitgehend damit beschäftigt, auf dem Boden nach Futter zu suchen und lassen andere Tiere in Ruhe. Indem sie auf dem Boden nach Futterresten suchen, tragen sie außerdem zu einem sauberen und schadstoffarmen Becken bei.

Sakura Garnelen vermehren sich einfach und schnell, deshalb können sie auch von Einsteigern gut gezüchtet werden. Wer Wert auf besonders prachtvolle Exemplare legt, sollte versuchen, besonders rote Tiere für die Zucht zu verwenden.

Die Sakura Garnele ist eine robuste, genügsame und optisch ansprechendes Tier, welches sich besonders für Einsteiger in die Garnelenhaltung eignen.